Einige Stellungnahmen zur Garnisonkirche


Bloth, Prof. Dr. theol.

Christliches Handeln in der ‚multikonfessionell’ und ‚-religiös’ agierenden Gesellschaft hat doch der Versöhnung zu dienen, ebenso natürlich auch das Bauen aus Steinen. Das Beispiel der Potsdamer Garnisonkirche kann aber wie kaum ein zweites einprägen, daß es nach menschlichem Ermessen keine Versöhnung gibt, wo der ‚sakrale’ Anspruch aus Gedenken, Hoffnung und Warnung aus Gründen der Trägheit nicht gehört oder wegen ökonomischer und ausschließlich bedarfsorientierter ‚Profanität’ verweigert wird. Wenn Versöhnung wirklich gebraucht wird, braucht es dafür unübersehbare Zeichen – wie die Garnisonkirche mit Gottes und vieler Menschen Hilfe auch durch ihren unverwechselbaren ‚sakralen’ Charakter eines werden wird.

(in: Der sakrale Charakter der Garnisonkirche, 30.11.2011)


Blobel, Prof. Günter, Nobelpreisträger

„Es gab damals auch viele Gegner des Wiederaufbaus der Dresdener Frauenkirche (besonders in Dresden,  wo selbst die Kirche vorschlug ''Frauenheime statt Frauenkirche" zu bauen). Wenn die Garnisonkirche in ihrer atemberaubenden Schönheit erst einmal wieder steht, werden die Potsdamer Opponenten (ähnlich denen des Wiederaufbaus der Michaeliskirche in Hamburg oder der Frauenkirche in Dresden) klammheimlich froh sein, dass sich ihre Meinung nicht durchgesetzt hat. Ich hoffe, dass die Garnisonkirche bis 2017 fertig ist. Ich möchte die Vollendung dieses grossartigen Baus gerne noch erleben!“

(Schreiben v. 07.03.14)


Brandt, Siegfried

Die Palette der Diskussionen zeigt, dass noch viel zu tun ist, aber das Gute daran ist, dass schon die Diskussion um die Garnisonkirche allein ganz konkrete Versöhnungsarbeit ist, weil es der Identitätsfindung und dem historischen Bewusstsein in Deutschland dient. Die Worte von Ministerpräsident Stanislaw Tillich, anlässlich er Eröffnung der Dresdner Frauenkirche “…weil das Beispiel der Dresdener Frauenkirche zeigt: dieses Haus ist ein Gotteshaus und gleichzeitig auch ein aus Geschichte und Tradition kraftschöpfendes Symbol.” lassen sich auf die Garnisonkirche übertragen.

aus: Streitschrift für die Potsdamer Garnisonkirche, Januar 2014 – abrufbar über:

presse@garnisonkirche.de


Bündnis Potsdamer Mitte

Wir erklären, diese Kirche gehört zu Potsdam ohne Wenn und Aber. Sie war ein wesentliches Bauwerk, das über Jahrhunderte die Stadtgestalt entscheidend mitprägte. Hier wurde Geschichte geschrieben! … Die Bundesregierung hat das erkannt und sie als das gesehen, was sie ist: Ein nationales Erbe! … Lassen Sie uns diese Kirche als Versöhnungsort gemeinsam wieder aufbauen. Erinnern wir uns mit diesem Bauwerk an das, was einmal war und füllen wir sie neu erbaut mit unserem Hier und Heute.

(Erklärung v. 10.06.14)

kompletter Text


 

Clark, Prof. Dr. Christopher

„Wenn der Wiederaufbau nur wegen des Tages von Potsdam infrage gestellt wird, dann ist das kein zwingender Grund. Viele Orte tragen eine ambivalente Vergangenheit in sich. Die ganze komplexe Geschichte der Kirche auf den Tag von Potsdam zu reduzieren hieße, die Nazis den Sieg davontragen zu lassen.“

(Vortrag „1914 – Die Schlafwandler“ am 22.05.14 in Potsdam)


Diekmann, Kai, BILD-Chefredakteur

„Ich unterstütze den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil die Garnisonkirche zu Potsdam gehört wie Jungfernsee und Sanssouci."

(anlässlich eines Besuches am 04.03.2013)


Dröge, Dr. Markus, Landesbischof

„Weil Ihr Projekt dieses Ziel hat, das über die schlichte Wiedererrichtung eines historischen Gebäudes hinausgeht, weil hier der Versöhnungsruf des Evangeliums erklingt, weil Sie dieses Ziel verfolgen, deshalb steht die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hinter dem Projekt Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam. Deshalb sehen wir es als unsere ureigene kirchliche Aufgabe an, daß an diesem Ort geistliches Leben wächst und die Versöhnungsbotschaft von hier aus in die Stadt und weit über die Grenzen hinaus hörbar wird. Deshalb engagieren wir uns als Landeskirche auch mit einer Pfarrstelle an diesem Ort.“

(Festansprache beim FWG-Neujahrsempfang am 15.01.14)

 

Dröge, Dr. Markus, Landesbischof

"Das Versöhnungszentrum Garnisonkirche sollte eine Funktion als "Schule des Gewissens" wahrnehmen und verstärkt friedensethische Arbeit leisten. Als "Symbolkirche" kann die wiedererrichtete Kirche ein guter Symbolort werden, der erstens zeigt, wie wir mit unserer preußisch-evangelischen Tradition umgehen, aber auch zweitens deutlich macht, wie wir uns gegenwärtig in militärischen Auseinandersetzungen ethisch positionieren. So könnte die Garnisonkirche Potsdam zu dem Ort werden, an dem sich die friedensethische Stimme unserer Kirche symbolträchtig und deshalb wahrnehmbar Gehör verschafft."

(Synodenwort am 12.11.14)


Elizabeth II, Queen von England

„Der Stein mit der Inschrift und das Treffen (mit Katherina Reiche) sind Zeichen, dass die Königin das Projekt unterstützt, ihm Glück und Erfolg wünscht. Die Queen will damit ein Zeichen der Versöhnung setzen.“

(William Gatward, Botschaftssprecher, zu Übernahme der Ziegelpatenschaft durch die Queen bei ihrem Berlin-Besuch am 19.06.2015)


Falk, Dr. Gebhard

"Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil ich den Abriss seinerzeit trotz meiner Mahnung in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung nicht zu hindern vermochte."

(13.06.2008)


Gabriel, Sigmar, Vizekanzler

„Diese Kirche ist zweimal von den Feinden der Freiheit und Demokratie mißbraucht worden. Das erste Mal am 21. März 1933. Und das zweite Mal bei der Zerstörung durch das SED-Regime. Ihre Wiederauferstehung wäre auch das Symbol dafür, daß sich am Ende die Feinde der Freiheit nicht durchsetzen können. Deshalb unterstütze ich als Person dieses Projekt ausdrücklich.“

(Vortrag am 08.05.14 in Berlin)


Geipel, Ines, Leistungssportlerin und Schriftstellerin

"Zuerst dachte ich: Boah, der Huber, der lockt uns jetzt auf seine Baustelle. Aber dann dachte ich: Kondensierter geht es gar nicht als hier - in Bezug auf das Leben, auf die Politik, auf die Kirche. Wenn wir eine Chance haben wollen, uns geistig neu zu verwurzeln, auch die deutsche Einheit im Inneren zu gewinnen, dann ist das hier ein wichtiger Ort."

(Interview in "Chrismon", 12.10.14)


Grinin, Wladimir, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland

"In diesem Sinne ist es, aus meiner Sicht, wichtig, die Kirche nach deren Wiederaufbau als einen Ort zu nutzen, der Ideen und Impulse ausstrahlen wird, die für die Wahrung einer objektiven Erinnerungskultur über die größte Tragödie des 20. Jahrhunderts im Interesse der Völkerversöhnung und Stärkung des Friedens besonders wertvoll sind. Nämlich das ist, nach meinem Kenntnisstand, eines der grundlegenden Ziele der Stiftung, die sich für den Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam einsetzt."

(Benefizkonzert, 17.11.15)


Güttler, Ludwig, Trompeter

"Ich habe Potsdam nie links liegen gelassen, habe dort immer wieder gespielt - den Wiederaufbau der Garnisonkirche befürworte ich in jedem Fall, kann mich aber dafür nicht einsetzten, weil ich bis über beide Ohren in Arbeit stecke."

(Interview in der MAZ 15.01.15)


Hanke, Brunhilde,  frühere Oberbürgermeisterin von Potsdam

auf die Frage, wie sie als damalige Oberbürgermeisterin heute die Sprengung der Garnisonkirche im Jahre 1968 beurteilt: „Es gibt nur eine Antwort: man hätte Nein sagen müssen.“

(Interview im Film „Protokoll einer Zerstörung“)


Huber, Prof. Dr. Wolfgang

„Es wird eine Kirche werden, ohne Zusatz und ohne Einschränkung. Wir werden um die Geschichte der Garnisonkirche keinen Bogen machen, sondern mit ihr und gerade hier eine Schule des Gewissens errichten.“

(FWG-Mitgliederversammlung am 20.06.14)


Hüneke, Saskia

Potsdam, 30. August 2014

Kommentar zur Erklärung von Christinnen und Christen vom 1. September 2014

"Die Erklärung von Christinnen und Christen, mit der sie sich gegen den Wiederaufbau der Garnisonkirche aussprechen, macht mich zutiefst betroffen. Als Mitglied der evangelischen Kirche stört mich nicht, dass es Meinungsverschiedenheiten gibt und auch die Ansage „Ich bin nicht für dieses Projekt“ ist selbstverständlich genauso legitim wie das Gegenteil davon."

kompletter Text


Joop, Wolfgang

"Als Potsdamer spreche ich im Sinne der Familie und der Vorfahren, wenn ich ausdrücklich um den Wiederaufbau der historisch und architektonisch wichtigen Garnisonkirche bitte!"


Jung, Dr. Franz Josef, MdB, früherer Bundesminister der Verteidigung

"Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil Erinnerung, Gedenken und Versöhnung ein gemeinsames Fundament brauchen."

(anlässlich eines Besuches, 18.11.14)


Kitschke, Andreas

Zur Aktion „Christen brauchen keine Garnisonkirche“

"Es ist erschreckend, wie naiv sich einige Christen geben, wenn sie der Potsdamer Garnisonkirche vorwerfen, dass man sich in ihr „von Obrigkeit und Militär in Dienst nehmen ließ, Demokratie verachtete und auf politische Weisung Krieg predigte“. Ich dachte bisher, dafür seien allein die handelnden Menschen und nicht ein Kirchenbau aus Mauerwerk verantwortlich!"

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Koch, Roland, Ministerpräsident

"Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil Glaube und Geschichte unser Land prägen.“

(27.09.09)


Kuke, Dr. Joachim

Zu: „Christen brauchen keine Garnisonkirche“

"Wer sich auch nur ein bisschen mit der Geschichte des evangelischen Kirchenbaus beschäftigt, merkt schnell, dass die Quellen von nichts mehr berichten als von Streit und von Geld. Wie überhaupt der ganze Protestantismus eine spezifische Streitkultur entwickelt hat. Insofern ist die Sensation gar keine: es wäre ja geradezu beunruhigend, wenn sich nicht auch innerhalb der evangelischen Kirche Gegner eines Wiederaufbaus der Garnisonkirche fänden. Jedem Tierchen sein Pläsierchen und jeder Christin ihre Meinung, selbstverständlich. Schließlich liegt Prominenz im Auge des Betrachters und zu jeder wissenschaftlichen Meinung gibt es mindestens eine Gegenmeinung."

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Krätschell, Dr. Werner

"Die Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ behauptet, es hätte eine Zusage gegeben, die Kirche „unter das Nagelkreuz von Coventry“ zu stellen, dieses also als Kirchturmspitze zu verwenden. Es hat nie eine solche Zusage gegeben und geben können, weil die Vergabe und Überreichung von Nagelkreuzen allein bei den geistlich Verantwortlichen der Kathedrale von Coventry liegt. Diese aber haben, als diese Idee vor vielen Jahren in Potsdam geäußert wurde, eindeutig Stellung genommen. Sie wünschten ausdrücklich ein solches Kreuz nicht auf der Spitze des Turms, sozusagen als „Triumphkreuz“, ihnen läge vielmehr an der Versöhnungsarbeit, die mit dem Nagelkreuz verbunden ist. (Die mit der „feinen englischen Art“ Vertrauten erkennen in dieser Antwort deutlich die Absicht, das Nagelkreuz von Coventry nicht irgendwie oder irgendwo instrumentalisieren zu lassen für ganz andere Kontexte.) Diese Position ist bei dem Besuch von Paul Oestreicher und dem derzeitigen Dean der Kathedrale am 20.7.2014 noch einmal zum Ausdruck gebracht worden.

Der falsche Satz ist zudem bewusst polemisch formuliert: „Wir bezweifeln, wie der geplante Neubau dem Konzept eines „Versöhnungszentrums“ entsprechen kann, wenn schon die Zusage nicht mehr gilt, die Kirche unter das Nagelkreuz von Coventry zu stellen.“

Dieses angesprochene „Konzept“ liegt nicht etwa in der Zukunft, sondern wird seit langen Jahren von vielen haupt- und vor allem ehrenamtlich Mitwirkenden mit Leben erfüllt, so wie es in dem entsprechenden Beschluss der Potsdamer Kreissynode vom 9.4.2005 als Richtlinie beschlossen wurde."

Dr. Werner Krätschell

August 2014


Le Chaim Israel-Belzig

"Wir unterstützen den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil sie zum Stadtbild und zur Geschichte Potsdams gehört."

(anlässlich eines Besuches am 04.07.13)


Merkel, Dr. Angela, Bundeskanzlerin

„Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam, weil ich möchte, dass sie mit ihrer wechselvollen Geschichte zu einem Gedenk- und Denk-Ort, zu einem Ort des Dialogs und der Besinnung wird.“

(Berlin, 18.01.2010)


Neumann, Bernd, ehemaliger Staatsminister

"Ich unterstütze den Wiederaufbau der Garnisonkirche, weil sie in ihrer historischen und kulturellen Bedeutung ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt werden könnte. Potsdam hat eine große Historie, und es ist erfreulich, dass hier auch mit so viel ehrenamtlichen Engagement daran gearbeitet wird, diese Historie wieder zu einem Teil der Gegenwart zu machen!"

(24.01.12)


Oestreicher, Dr. Paul

„Ja, sie sollte trotzdem wiederaufgebaut werden. Derartige Meinungen ändern sich schnell. Ich vermute aber, daß eine Mehrheit sich dafür aussprechen wird.“

(bei einer Podiumsdiskussion am 19.07.14 auf die Frage, ob die Garnisonkirche auch dann wiederaufgebaut werden solle, wenn ein Bürgerentscheid dagegen ausfiele)


Parzinger, Hermann

„Das Ziel der Zerstörung ist das Auslöschen jeglicher Erinnerung an die Vergangenheit und die völlige Vernichtung des kulturellen Gedächtnisses der Menschen im Nahen Osten. Gerade deshalb darf die Sprengung von Welterbestätten nicht das letzte Wort sein. Die bedeutendsten Denkmäler, wie etwa der Baal-Tempel von Palmyra, müssen wieder aufgebaut werden. Natürlich kann nichts die Authentizität des Originals ersetzen, und ich höre schon die Argumente derer, die solche Rekonstruktionen als verfälschend und unhistorisch ablehnen. Aber es geht dabei eben auch um ein sichtbares Zeichen, dass man nicht gewillt ist, sich Geschichte und Identität rauben zu lassen."

(Artikel der FAZ „Baut die Tempel wieder auf!“ vom  17.09.2015)


Pleitgen, Fritz

„Der Wiederaufbau der Garnisonskirche ist ein starkes Zeichen gegen Krieg und Terror und zugleich ein würdiger Dank für das Gottesgeschenk der friedlichen Wiedervereinigung Deutschland.“

(05.10.2015)


Potsdamer Stadtverordnetenversammlung

„Ohne Wenn und Aber fällt das Bekenntnis des Bündnisses zur historischen Mitte, auf das unter anderem die Potsdamer Demokraten gepocht hatten, aus auch zur Errichtung der Potsdamer Garnisonkirche als europäisches Versöhnungszentrum."

(MAZ v. 18.06.14)


Primor, Avi

"Es ist geradezu unentbehrlich, ein Gebäude wie die ehemalige Garnisonkirche wieder zu errichten. Wer der Zukunft gerecht werden will, braucht auch Brücken zur eigenen Vergangenheit."

(Freiheitsdiskurs der SGP am 17.11.2014)


Schäuble, Wolfgang, Bundesinnenminister

„Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam, weil man Geschichte nicht unter den Tisch kehren kann.“

(24.08.2009)


Schneider, Dr. Nikolaus, ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender

„Geschichte erinnern, Verantwortung lernen und Versöhnung leben – dieser Dreiklang möge zukünftig von der Nagelkreuzkapelle ausgehen. In diesem Geist sind alle Planungen zu verstehen, die sich mit diesem Ort verbinden.“
(Gottesdienst zur Benennung der Nagelkreuzkapelle am 20.07.14)


Schönbohm, Jörg, Minister a.D.

„Zunächst ist der Wiederaufbau eine Potsdamer Angelegenheit. Aber diese Garnisonkirche stand nur zufällig in Potsdam – sie hätte ebensogut in Berlin stehen können. Ebenso wie die Frauenkirche in Dresden ist sie ein Symbol für den Wiederaufbauwillen nach der deutschen Einheit. Und damit wirkt sie als Symbol über Potsdam hinaus.“

(Interview am 15.07.14)


Schröder, Prof. Dr. Richard, Theologe

"Die SED hat Gebäude aus ideologischen Gründen geradezu hingerichtet. Die Potsdamer Garnisonkirche gehört zu ihnen. Wir sollten sie wiedererrichten.“

(Schreiben vom 15.09.14)


Stintzing, Wilhelm, Pfarrer i. R.

„Wir sollten aus der Garnisonkirche eine Kanzel machen, die weltweit wirkt. Dafür müssen wir die besten Köpfe gewinnen. Die Garnisonkirche sollte Leute von Rang und Namen gewinnen, die dazu schreiben. Dafür müssen wir eine geeignete Publikationsform finden, die die Bekanntheit der Garnisonkirche nutzt.“

(Anmerkungen zur Garnisonkirche 26.04.14)


Stolpe, Manfred

Quelle: Zeitung „Die Kirche“, Ausgabe 36/2014

Pro Wiederaufbau des Turms der ehemaligen Garnisonkirche

"Die Historikerin Anke Silomon hat in einem Dokumentationsband die Geschichte der ehemaligen Potsdamer Garnisonkirche vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zum Ende der DDR aufgearbeitet und unter den Titel gestellt „Pflugscharen zu Schwertern – Schwerter zu Pflugscharen“. Anke Silomon beschreibt wie in bewusster Abkehr von Krieg, Gewalt und Feindschaft die Gemeinde einen Neuanfang beginnt und sich im Bekennen deutscher Kriegsschuld den Namen Heilig-Kreuz-Kirche gibt."

kompletter Text


Tillich, Stanislaw, Ministerpräsident

„Ich bin für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam, weil das Beispiel der Dresdner Frauenkirche zeigt: Dieses Haus ist ein Gotteshaus und gleichzeitig auch ein aus Geschichte und Tradition schöpfendes Symbol.“


(Dresden, 10.09.2010)


v. Weizsäcker, Richard, Alt-Bundespräsident

„Ich freue mich, daß die Wetterfahne wieder da ist. Das ist ein wichtiger Schritt des Wiederaufbaus und damit zur Wiedergewinnung der Garnisonkirche als Ort der Friedens- und Versöhnungsarbeit. Wir brauchen diese Kirche als Lernort der deutschen Geschichte.“

(Übergabe der Wetterfahne am 09.05.14)


Woidke, Dr. Dietmar, Ministerpräsident

"Als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Wiederaufbau Garnisonkirche Potsdam und als Domdechant des Brandenburger Doms treibt er (Prof. Dr. Wolfgang Huber) zwei für das Land wichtige Vorhaben voran.“

(anlässlich der Verleihung des "Roten Adlerordens" an Prof. Dr. Huber am 15.05.15)


Zehner, Dr. Joachim, Superintendent des Kirchenkreises Potsdam

„Deshalb bin ich ein leidenschaftlicher Verfechter des Wiederaufbaus der Garnisonkirche und stolz, daran mitwirken zu dürfen. Ich freue mich sehr über das eindeutige Bekenntnis unserer Kirche zum Wiederaufbau.“

(FWG-Mitgliederversammlung am 20.06.13)


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